Schlafmangel betrifft heutzutage immer mehr Menschen. Gründe fürs spät ins Bett gehen und früh wieder aufstehen, finden sich leicht. Um die dann auftretende Müdigkeit zu bewältigen, greift man auf Kaffee, Sport und andere pushende Mittel zurück. Doch mit der Wirkung und Folgen von Schlafmangel beschäftigen sich die Wenigsten. Folglich schildern wir einige Symptome die der Körper aufweisen kann, wenn man seinen natürlichen Bedarf an Schlaf ignoriert.

  • Minderung der Hirnkapazität:
    Schlaf dient dem Gehirn äußere Einflüsse (Erfahrungen, Gelerntes, motorische Fähigkeiten und Emotionen) zu verarbeiten. Erleidet der Körper nun Schlafmangel, kann das Gehirn o.g. nicht verarbeiten. Dementsprechend hindert Schlafmangel die Weiterentwicklung des Körpers sowie die Speichermöglichkeit des Gehirns, durch die Reduzierung der Hirnleistung.

-Konzentrationsschwäche:
Ebenso begünstigt langanhaltender Schlafmangel Konzentrationsschwächen. Symptome hierfür sind immer wiederkehrende Vergesslichkeit, schnelles ablenken oder sogar eine geschmälerte Funktionalität zwischen Kurz- und Langzeitgedächtnis.

  • Gewichtszunahme:
    Während des Schlafs wird das Hormon Leptin (hemmt Hungergefühl) ausgeschüttet.
    Nach dem Schlaf wird die Leptinausschüttung reduziert und das Hormon Ghrelin (welches Hungergefühl erzeugt) wird ausgeschüttet. Schlafmangel und Schlafstörungen lösen bekanntlich ein allgemeines Unwohlsein aus, welches meist mit Essen zu kompensieren versucht wird.

-Blutzucker:
Durch wenig Schlaf und die damit verbundene schlechte Schlafqualität, kann das Risiko einer Erkrankung an Diabetes steigen. Menschen mit regelmäßig ausreichend Schlaf weisen deutlich konstantere Blutzuckerwerte auf.

-Bluthochdruck:
Ein abgeschlagener und müder Körper hat einen langsameren Blutfluss, womit das Herz durch vermehrtes Pumpen reagiert um den Körper weiterhin bestmöglich versorgen zu können. Die Ausschüttung von Stresshormonen bedingt durch den Schlafmangel, führt zeitgleich zu einer Störung des Blutzuckerstoffwechsels, wodurch eine beschleunigte Gefäßverkalkung mit Folge eines erhöhten Blutdrucks entsteht.

-Hautbild:
Ein unzureichend regenerierter Körper mit verlangsamten Blutfluss, kann das größte Organ (die Haut) nicht mehr optimal versorgen. Folge können Pickel, Mitesser und eine blasse Hautfarbe sein. Außerdem entsteht das Risiko, dass sich Hautzellen langsamer erneuern und dadurch der Alterungsprozess zügiger voranschreitet. Zudem entstehen dunkle Augenringe.

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